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Neuigkeiten


| 2017 | 04 | 18 |


Resümee - WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2017

Download der Messevorträge


Sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Fachbesucher,

wir bedanken uns bei Ihnen für die anregenden Gespräche, Ihr reges Interesse an unserem Messeauftritt und dem GCI-Leistungsportfolio.

Auch unsere Fachvorträge im Speakers Corner waren gut besucht. Die Vorträge stellen wir Ihnen hier im PDF-Format zum Download zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen und Produkten benötigen. Wir beraten Sie gerne.


Brunnenbau:
[Bau von Brunnen mit Glaskugeln] 
[Bau von Brunnen mit stabilen Kornfiltern] 
[Dr. Nillert - Canitzer Brunnentyp - Brunnen mit natürlicher Mischkornfilterentwicklung] 

Grundwassermodellierung:
[modellgestützte Lokalisierung von Schadstoffquellen] 
[modellgestützte Brunnenbewirtschaftung unter Einfluss geogen salinaren Tiefenwasseraufstiegs] 

Schadstofferkundung:
[teufenorientierte Erkundung von Schadstoffen im tieferen Untergrund am Beispiel Uran] 

Software:
[Webapplikation - Mittelwerte von Wasseranalysen] 


Ihr GCI Team

Messestand

| 2017 | 03 | 23 |


GCI auf der WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2017

Vortragsprogramm Di, 28.03. - Fr, 31.03.2017

Messefoerderung_EFRE

GCI hält auf der WASSER BERLIN INTERNATIONAL in der Speakers Corner der Brandenburger Allee in Halle 1.2 spannende Vorträge.

Sie sind herzlich eingeladen!

[Download des Vortragprogramms] 


Link zum GCI-Ausstellerprofil auf der Messeseite:
http://www.virtualmarket.wasser-berlin.de/de/GCI-GmbH-Grundwasser-Consulting-Ingenieurgesellschaft,c405288

Messeprogramm
| 2017 | 01 | 10 |


GCI auf der WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2017

Berlin ExpoCenter City, Messedamm 22, 14055 Berlin

Messelogo

Sie treffen uns in Halle 1.2 an Stand 102d in der „Brandenburger Allee“ der Brandenburgischen Wasserakademie.

Die GCI GmbH informiert über ihr Leistungsportfolio, ihre Softwarepakete und folgende aktuelle Innovationen:

  • Rohrpassivsammler RPS® - eine Messeinrichtung zur Überwachung der Wasserbeschaffenheit

  • Software GCI-MW – ein Online-Werkzeug zur automatisierten Erstellung von Mittelwertberichten für Analysen

Besuchen Sie uns auf der Messe! Wir diskutieren gerne mit Ihnen Ihre Fragen zum Grundwasser und prüfen, inwieweit wir Sie unterstützen könnten.

Am Karrieretag, dem 31.03.2017, sind Studierende und Fachleute eingeladen, sich über die GCI GmbH zu informieren.


Link zum GCI-Ausstellerprofil auf der Messeseite:
http://www.virtualmarket.wasser-berlin.de/de/GCI-GmbH-Grundwasser-Consulting-Ingenieurgesellschaft,c405288

| 2016 | 12 | 01 |


GCI entwickelt neue Messtechnik

Rohrpassivsammler - RPS® zur Überwachung von Wasserinhaltsstoffen

RPS
Strömungssimulation im RPS® und Kollektoraufnahme im RPS®


Der Rohrpassivsammler RPS® ermöglicht den Einsatz von Kollektormaterialien für die Überwachung von Wasserinhaltstoffen im gesteuerten Messwasserstrom. Der Sammelprozess mit Passivsammlern wird im RPS® strömungstechnisch optimiert und vorab kalibriert. Damit ist eine deutlich erhöhte Sensitivität und Reproduzierbarkeit der Messung in GW-Messstellen, Brunnen, Rohrnetzen oder Gewässern gegeben. Aus dem kumulativen Kollektionsergebnis können sowohl qualitative als auch quantitative Aussagen zu Wasserinhaltsstoffen getroffen werden. Aufwendige Probennahmen als Momentaufnahme der Beschaffenheit können auch bei Spurengehalten oder sporadischen stofflichen Belastungen durch den Einsatz des RPS® ersetzt werden.

GCI wird den RPS® auf der Messe Wasser Berlin 2017 präsentieren.



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| 2016 | 10 | 28 |


GCI mit Fachbeitrag beim Workshop „Umgang mit Grundhochwasser“

07.-09. November 2016 in Dresden

Tagungsorganisation


Anlässlich des an der TU Dresden stattfindenden Workshops wird die GCI GmbH vertreten durch Dr. Schäfer in einem gemeinsam mit Dr. Ohlenbusch von der Emschergenossenschaft erarbeiteten Vortrag "Modellgestützte Planung und Begleitung einer Brunnenanlage zur Regulierung der Grundwasserstände im Bergsenkungsgebiet Oberhausen-Buschhausen die Ergebnisse der langjährigen Zusammenarbeit beider Unternehmen bei der Planung und Begleitung der Einfahrphase der Brunnenanlage Oberhausen-Busch vorstellen. Diese Brunnenanlage dient zur Grundwasseregulierung im Bergsenkungsgebiet Oberhausen-Buschhausen. Im Fokus stehen interessante Aspekte zur Dynamik von Grundhochwässern, die durch eine Bergsenkung und durch den intensiven hydraulischen Kontakt mit der das Bergsenkungsgebiet in Hochlage querenden Emscher erzeugt werden. Vorgestellt werden mit einem Grundwassermodell erarbeitete Grundlagen für die Steuerung der Brunnenanlage zum Umgang mit den sich dynamisch ausbildenden Grundhochwässern.


Das Tagungsprogramm kann eingesehen werden unter:


grundhochwasser2016.ioer.info/programm.html 
| 2016 | 08 | 15 |


Neue Software GCI WRRL-Trend

GCI WRRL−Trend ist für Fachanwender verfügbar

GCI WRRL-Trend


Das MS Access-Programm GCI WRRL−Trend bietet Ihnen die Ermittlung von Trends und Trendumkehr für chemische Parameter im Rahmen des Grundwassermonitorings für die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Das Programm wurde für die Auswertung von Wasserständen und Quellschüttungen erweitert. Ideengeber für die Entwicklung des Programms waren das Landesamt für Umwelt des Landes Brandenburg und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie des Landes Sachsen. GCI WRRL−Trend ist eine Eigenentwicklung der GCI GmbH. Die bisherigen Anwender waren Mitarbeiter der genannten Ämter. Ab August 2016 bieten wir Programmlizenzen für Fachanwender allgemein an.


[weitere Informationen und Details ...] 
| 2016 | 04 | 08 |


GCI mit Fachbeiträgen zur FH-DGG-Tagung 2016 in Karlsruhe

Fachvortrag von Dipl.-Geogr./-Hydrol. Silvia Dinse "Stickstoffspezies im Brandenburger Grundwasser - Eintragsquellen und Umwandlungsprozesse"
und Poster "Modellgestützte Identifikation von geogen salinarem und geogen organischem Tiefenwasserzutritt"

Nitrat in Brandenburg
Nitrat im Grundwasser im Land Brandenburg


GCI ist auf der FH-DGG-Tagung vom 13.04.-15.04.2016 in Karlsruhe vertreten. GCI beteiligt sich am fachlichen Austausch mit einem Fachvortrag und einer Posterpräsentation.

Frau Silvia Dinse referiert am Donnerstag, den 14.04.2016 um 11:45 Uhr zu Stickstoffspezies im Brandenburger Grundwasser. Der Fokus liegt dabei auf deren Eintragsquellen und Umwandlungsprozessen. Die Ergebnisse sind Teil einer umfangreichen landesweiten Untersuchung zur Grundwasserbeschaffenheit im Land Brandenburg 2006–2012, die GCI im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU) in Brandenburg durchgeführt hat.

[Download der Zusammenfassung] 
[Download der Vortragsfolien] 
[Download "Bericht zur Grundwasserbeschaffenheit im Land Brandenburg für den Zeitraum 2006 bis 2012"] [extern beim LfU] 


Poster:
Dr. Dietmar Schäfer (GCI) und Karsten Zühlke (EWP) stellen mit ihrem Poster innovative Verfahren zur modellgestützten Identifikation der Herkunftsbereiche von Grundwasser vor, die GCI im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH angewendet hat. Mit einem dichtegekoppelten GW-Strömungsmodell wurde für das WW Potsdam Leipziger Straße der geogen salinare und geogen organische Tiefenwasserzutritt in einem hochdynamischen System lokalisiert. Schließlich konnten Förderempfehlungen auf Basis der Modellsimulationen erarbeitet werden, die nun am WW durch EWP umgesetzt werden.

[Download des Posters von der GCI-Homepage Din A4] 
[Download des Tagungsbeitrages zum Poster] 


Wir geben Ihnen gerne weitere detaillierte Auskünfte. Treffen Sie uns auf der Tagung oder rufen Sie uns an! Für GCI sind unsere Geschäftsführerin Dipl.-Geogr./-Hydrol. Silvia Dinse und aus dem Bereich Grundwassermodellierung Dipl.-Geoökol. Felix Möhler vor Ort.


| 2015 | 04 | 22 |


Rekonstruktion von Heberbrunnenfassungen der Wasserwerke Canitz und Thallwitz

Fachbegleitung der Errichtung von Mischkornfilterbrunnen durch GCI

Mischkornfilterbrunnen

Brunnenbau ■ In der Muldeaue zwischen Eilenburg und Wurzen betreibt die Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH (KWL) die Großwasserwerke Canitz (1912) und Thallwitz (1943). Nach Rekonstruktion der Wasserwerksgebäude und der technischen Anlagen werden nun die insgesamt 350 Altbrunnen schrittweise durch eine geringere Anzahl neuartiger Mischkornfilterbrunnen mit Stützkieseinbau nach dem Prinzip des „Canitzer Brunnen“ ersetzt.

Baustellenschild

Bohrgutproben
Mischkornfilter

In 3 Projekten von 2011 bis 2013 wurde die Planung und Bauausführung dieses Brunnentyps an 11 Brunnen mit steigenden Anforderungen hinsichtlich Standortgeologie und technischem Ausbau unter Leitung von Dr. Peter Nillert (GCI) entwickelt und qualifiziert. Die nachgewiesenen Vorteile beim Bau und Betrieb dieses robusten Brunnentyps, insbesondere bei nicht zu verhindernder Verockerung, und die auch an geologisch schwierigen Standorten erreichbare hohe Brunnenergiebigkeit waren Anlass für die KWL, die Rekonstruktion der Fassungen mit derartigen Brunnen und mit der Fachbegleitung durch GCI in Angriff zu nehmen. Im Jahr 2014 wurden im 1. Bauabschnitt 18 Brunnen mit Durchmesser DN 300 in teleskopierten Bohrlöchern 521/426 mm mit durchschnittlich 4 m Filterlänge errichtet. Die Ausführungsplanung basiert auf den bei der Brunnenbohrung gewonnenen Bohrgutproben. Diese werden mittels einer spezifischen Technologie im Feldlabor vor Ort siebanalytisch untersucht. Die Planung der auszubauenden Teufenabschnitte, der Filterschlitzweiten und der Stützkieskörnung sowie der technischen Parameter der Mischkornfilterentwicklung mittels Wasser-Hochdruckinjektion wird softwareunterstützt unmittelbar anschließend durchgeführt. Bei der Entwicklung des Mischkornfilters wird in einem zylindrischen Raum von ca. 1,5 m Durchmesser feinkörniges Sediment, dessen Korngröße kleiner als die Filterschlitzweite ist, entfernt, während sich der eingebaute Stützkies mit dem verbleibenden gröberen Sedimentanteil im Aquifer vermengt und so den Mischkornfilter erzeugt. Jeder Brunnen wird unter Verwendung eines Sortiments vorgehaltener Bauteile in mehreren Phasen errichtet und entwickelt. In Brunnentests wurden Werte der spezifischen Ergiebigkeit zwischen 60 und 234 (m³/h)/m, im Durchschnitt 136 (m³/h)/m gemessen. Im Förderwasser der Brunnen konnte auch bei sehr hohen Förderraten kein Sediment nachgewiesen werden, sodass nach DVGW W 119 eine sehr hohe Ausbauqualität bescheinigt wurde. Die Fassungsrekonstruktion wird 2015 im 2. Bauabschnitt an weiteren 26 Brunnenstandorten planmäßig fortgesetzt.

| 2015 | 03 | 19 |


Bewirtschaftungsuntersuchungen zur Salinar- und Huminstoffproblematik im WW Potsdam Leipziger Str.

Fachvortrag von Dipl.-Hydr. Karsten Zühlke (Energie und Wasser Potsdam GmbH) und Dr. Dietmar Schäfer (GCI GmbH) anlässlich des Salzwasserkolloquiums im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg am 19.03.2015 in Cottbus


Das LBGR hat am 19.03.2015 ein Kolloquium zum Thema "Geophysikalische und geochemisch-genetische Methoden zur Charakterisierung der Süß-/Salzwassergrenze in Norddeutschland" veranstaltet. Im Rahmen der Fachvorträge zu diesem Thema berichteten auch die EWP und GCI gemeinsam über Ergebnisse ihrer langjährigen Zusammenarbeit bei der modellgestützten Bewirtschaftung des Potsdamer Wasserwerks Leipziger Straße.

Salzwasseraufstieg
Modellergebnis: Salzwasseraufstieg in Potsdam

Während in der weiteren Vergangenheit die Minimierung der geogen-salinaren Salzlast die Zielstellung der Bewirtschaftungsuntersuchungen bestimmte, rückte nach dem erreichten Rückgang der Chloridkonzentrationen zunehmend die Problematik der im Rohwasser beobachteten Trübung in das Zentrum des Interesses. Vorangegangene Untersuchungen hatten gezeigt, dass diese durch kollodiale Eisenverbindungen erzeugt wird, die sich bei ausreichender Verfügbarkeit von Eisen und Huminstoffen bilden können. Eine detailliert vorgenommene Auswertung der langjährig vorliegenden Monitoringergebnisse hatte deutliche Hinweise darauf gegeben, dass die Huminstoffe die geogen-salinaren Tiefenwässer begleitend in den bewirtschafteten Hauptgrundwasserleiter eintreten. Unter Verwendung eines instationär kalibrierten und dichtegekoppelt betriebenen Grundwassermodells konnte unter Anwendung von fünf verschiedenen innovativen Auswertungsmethoden weitgehend übereinstimmend ein auch hydrogeologisch plausibler Bereich ausgewiesen werden, an dem der Zutritt dieser Huminstoffe besonders intensiv stattfindet. Ausgehend von diesem Ergebnis wurden modellbasiert Betriebsregime für die Brunnen erarbeitet, die einerseits eine fokussierte Entnahme der besonders hoch belasteten Wässer mit dem Ziel einer separaten Aufbereitung erwarten lassen und andererseits zu einem deutlichen Rückgang der Trübung an den übrigen Betriebsbrunnen führen sollen. Auf Grundlage der Modelluntersuchungen konnte weiterhin die Aussage getroffen werden, dass durch die Umsetzung der Vorzugsvariante keine Verschlechterung der geogen-salinaren Belastung und keine unerwünschte Erhöhung der Uferfiltratförderung zu erwarten ist.


Während von Dr. Schäfer die Methodik und die Ergebnisse der Untersuchungen vorgestellt wurden, verdeutlichte Herr Zühlke die erhebliche Relevanz dieser Problematik für die Sicherstellung der Wasserversorgung der wachsenden Landeshauptstadt und die Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung der Untersuchungsergebnisse bzw. der sich daraus ableitenden Handlungsempfehlungen.

| 2014 | 12 | 15 |


Schüttkornbemessung für Brunnen mit stabilen Kornfiltern in der Praxis

Fachbeitrag von Dr. Peter Nillert in der Fachzeitschrift bbr 11/2014

Schüttkorn
Schüttkorn-Nomogramm


Brunnenbau ■ Seit einigen Jahren sind Filterkornschüttungen einer größeren Anzahl von Trinkwasserbrunnen und die Filterstränge einiger Horizontalfilterbrunnen in Lockergesteinsgrundwasserleitern nach dem Bemessungsansatz für stabile Kornfilter geplant und hergestellt worden. Für die sichere Bestimmung der richtigen Schüttkorngrößen für stabile Kornfilter in der Brunnenbaupraxis wurden Nomogramme für natürliche Filterkiese und –sande sowie auch für Glaskugeln entwickelt. Grundlage dafür sind verlässliche Korngrößenanalysen von Bohrgutproben der einzelnen Sedimentschichten. In dem Beitrag wird die einfache Handhabung eines Nomogramms zur Bestimmung der optimalen Schüttkorngruppe des einzubauenden Filterkieses oder Filtersandes nach dem Verfahren zur Herstellung eines stabilen Kornfilters vorgestellt. Ein zweites Nomogramm, das in gleicher Weise anzuwenden ist, gestattet die Bemessung von sicheren Glaskugelschüttungen. Für die Bemessung sind neben der Kornsummenlinie einer auszubauenden Sedimentschicht weitere Kennzahlen erforderlich. Dazu gehören die Ungleichkörnigkeit der Filterschüttung, deren Lagerungsdichte bzw. Porenzahl und die Art und Weise der vorgesehenen Filterentwicklung. Die Kennzahlen werden erläutert und ihre realen Wertebereiche angegeben.



[Download des Artikels]  [zum Heft BBR 11/2014 (extern)] 

| 2014 | 02 | 26 |


Publikation in der Zeitschrift "Grundwasser" Heft 3 / 2014

Grundwassergleichenplan für Brandenburg – Interpolation mittels Kriging mit externer Drift


Im Rahmen eines Fachbeitrages in der Zeitschrift Grundwasser erläutern Felix Möhler (GCI), Silvia Dinse (GCI) und Angela Hermsdorf (LUGV) Grundlagen und Anwendbarkeit des geostatistischen Interpolationsverfahrens Kriging mit externer Drift (KED). KED wurde von GCI verwendet um für das Land Brandenburg erstmals landesweite Grundwassergleichenpläne mit Stichtagsbezug zu erstellen. Die Grundwassergleichenpläne bilden eine Grundlage für regionale hydrologische und hydrogeologische Auswertungen für das LUGV.

KED integriert bei der Berechnung der Grundwasserdruckhöhen vorhandene Fachkenntnisse über eine Sekundärvariable, die „externe Drift“. Als externe Drift wurde in diesem Projekt eine qualitative konzeptionelle Modellvorstellung der Grundwasserdruckfläche zugrunde gelegt. Somit wird der subjektive Einfluss einzelner Bearbeiter und die Anzahl erforderlicher Stützpunkte reduziert sowie die Reproduzierbarkeit verbessert.

Für die Erstellung weiterer Grundwassergleichenpläne kann zunächst der mit erhöhtem organisatorischem Aufwand erzeugte Plan von 2011 als externe Drift verwendet werden. Der Mess- und Arbeitsaufwand lässt sich damit erheblich verringern. Zukünftig können weitergehend präzisierte Pläne als externe Drift eingesetzt werden.

| 2013 | 10 | 16 |


Kurzmitteilung in der Zeitschrift "Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge" Heft 1-2 / 2013

Informationen zum Grundwassergleichenplan 2011 Brandenburg


Angela Hermsdorf (LUGV), Felix Möhler (GCI) und Silvia Dinse (GCI) teilen in der jährlich erscheinenden Schriftenreihe des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) grundlegende Informationen zum landesweiten Grundwassergleichenplan für das Bundesland Brandenburg mit. Die GCI GmbH erstellte im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) erstmals landesweite und stichtagsbezogene Grundwassergleichenpläne für Frühjahr und Herbst 2011. Dieses umfangreiche Projekt umfasste vorab die Recherche von verfügbaren Grundwassermessstellen, die Koordination mit weiteren Messnetzbetreibern und die Planung der Stichtagsmessungen. Anschließend übernahm GCI die Datenpflege und erarbeitete die Grundwassergleichenpläne mit dem geostatistischen Interpolationsverfahren "Kriging mit externer Drift". Als Ergebnis des Projektes liegen dem LUGV die Grundwassergleichenpläne als landesweites Kartenwerk vor und stehen auf der Webseite des MUGV zum Download [externer Link] bereit.

| 2013 | 09 | 26 |


Glaskugeln im Trinkwasserbrunnenbau

Fachvortrag von Dr. Peter Nillert

Schüttung Filterkies
Schüttung Glaskugeln Brunnenfilter mit Filterkiesschüttung (oben) und Glaskugelschüttung (unten)


Am 26. September 2013 fand der 61. Fachtechnische Erfahrungsaustausch Wasser der DVGW Landesgruppen Berlin/Brandenburg und Mitteldeutschland sowie der DVGW/DELIWA-Bezirksgruppe Cottbus statt. Eingeladen hatte der Wasser- und Abwasserzweckverband Elbe-Elster-Jessen in sein Verwaltungsgebäude in Jessen. Auf Wunsch der Verbände berichtete Dr. Nillert über den rezenten Kenntnisstand zur Verwendung von Glaskugeln als Hinterschüttung beim Bau von Trinkwasserbrunnen mit Bezug auf wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Erfahrungen. Neben den Vorzügen, die Glaskugeln auf Grund ihrer Materialeigenschaften aufweisen, erläuterte Dr. Nillert auch Probleme, die bei der Bemessung sowie Herstellung und Gewährleistung stabiler Kornfilter auftreten. Als Resümee fasste er Empfehlungen zur Planung und für den Bau von Glaskugelschüttungen zusammen, die zum Ausdruck bringen, dass Glaskugeln natürliche Filterkiese und -sande nicht einfach ersetzen können.


[Download des Vortrags]

| 2013 | 04 | 03 |


[Projektseite...]

[Infoblatt ...]


Neue Programmversion von GCI-PetroKf online...

GCI-PetroKf 1.6 eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten bei der Bestimmung zahlreicher hydrogeologischer Parameter

Das neue GCI-PetroKf 1.6 ermöglicht Ihnen die Ableitung zahlreicher hydrogeologischer Parameter aus der petrografischen Beschreibung von Sediment- und Bohrgutbeschreibungen nach bis zu sechs verschiedenen Klassifikationssystemen [Symbolschlüssel Geologie (Grundlage für SEP), DIN 4022-1 (1987), DIN 14688-1 (2003), TGL 24408/05 (1978), TGL 23984 (1971), DIN 4022 plus Prozentanteile].
Praktisch angewendet und bewährt hat sich GCI-PetroKf seit Mitte 2009 in Planungs- und Ingenieurbüros genauso wie in behördlichen Einrichtungen. Eine Testversion von GCI-PetroKf mit allen Berechnungsoptionen steht Ihnen kostenlos als Download zur Verfügung.

| 2013 | 03 | 06 |


Brunnen mit stabilen Filtern im Lockergestein

Fachbericht von Dr. Peter Nillert in der gwf Wasser - Abwasser 12/2012 zum Thema Schüttkornbemessung für Filterbrunnen

Logo Übergang zwischen Schüttung und bohrlochnahem Grundwasserleiter


Die Herstellung und Instandhaltung von Bohrbrunnen mit eingebauten Filterkorn-schüttungen gründet sich in Deutschland auf den a. a. S. d. T., wie er seit 2001 im Merkblatt W 113 des DVGW und seit 2002 in der Technischen Regel W 119 fixiert ist. Im Zeitraum bis 2012 wurde durch praktische Erfahrungen, angewandte Forschung sowie Entwicklung und Praxiseinführung neuartiger Technologien und Werkzeuge der Filterent-wicklung ("Entsandung") der Stand der Technik weiter entwickelt.
Die Anwendung von Verfahren der Hochleistungsentsandung (HLE) zur Filter-entwicklung und hydromechanischen Regene-rierung deckte Mängel in der Konstruktion von Brunnenfiltern auf, die Brunnen durch fortdauernde Sedimentführung im Förder-wasser und hydromechanische Kolmation kennzeichnen. Dies war Anlass für den DVGW, 2012 ein Fachgremium mit der Neufassung von W 113 und W 119 zu beauftragen, in dem Dr. Nillert mitarbeitet. In seinem in der gwf 12/2012 veröffentlichten Fachbeitrag beschreibt Nillert ein bodenphysikalisch begründetes Verfahren zur Bemessung der Korngröße von Filterschüttungen hinter Brunnenfilterrohren in natürlichen Lockergesteinen, das stabile Filterkonstruktionen gewährleistet, die nicht hydromechanisch kolmatieren und sandfreie Wasserförderung garantieren. Bei der Schüttkornbemessung sind neben der Kornzusammensetzung der geologischen Schichten die Lagerungsdichte der Filterschüttung und die hydromechanische Beanspruchung des Brunnens zu beachten.


[Vollständiger Fachbericht zur Publikation]

| 2012 | 12 | 12 |


Neue Veröffentlichung – Grundwasser 18(1)

Kommentar zum Fachartikel von Matthes et al. (2012)


Matthes et al. (2012), erschienen in der Zeitschrift "Grundwasser 17-2, Seiten: 105–111", befassen sich in Ihrem Fachartikel kritisch mit den "Auswirkungen von Messunsicherheiten bei der Korngrößenanalyse auf die Berechnung des Durchlässigkeitsbeiwertes". Dipl.-Ing. Sven Fuchs (GFZ Potsdam), Dr. Peter Nillert sowie Dipl.-Geol./-Berging. Michael Ziesche (beide GCI) beziehen in einem Kommentar ("Grundwasser 18-1") fachliche Stellung zum Beitrag von Matthes et al. (2012). Die Autorengruppe antwortete in einer Erwiderung.

| 2012 | 05 | 10 |


Brunnenbau mit Entwicklung natürlicher Kornfilter – ein Praxisbericht

Vortrag von Dr. Peter Nillert (GCI) und Sven Mauder (KWL) zu den 10. Jubiläums-Brunnentagen am 7./8. Mai 2012 in Potsdam und Fachbeitrag in der bbr 05/2012

Logo Mischkornfilter aus Stützkies 8-16 mm und Sedimentkies >4 mm hinter Wickeldrahtfilter mit Schlitzweite 4 mm.


Anlässlich der Berlin-Brandenburger Brunnentage 2012 erläuterte Dr. Peter Nillert in einem mit Sven Mauder von der KWL − Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH vorgestellten Vortrag die theoretischen Grundlagen für den Brunnenbau mit Entwicklung natürlicher Kornfilter und berichtete über den erfolgreichen Bau von drei Testbrunnen in den Fassungsanlagen der Großwasserwerke Canitz und Thallwitz der KWL. Vorgestellt wurden auch Kontrolldaten zum Prozess der Filterentwicklung sowie Ergebnisse von Tests zur Brunnenqualität und bohrlochgeophysikalische Messergebnisse zu den hergestellten Mischkornfiltern. Zeitgleich erschien im Heft 5 der bbr ein Fachbeitrag der beiden Autoren, der noch tiefere Einblicke in die Technologie zur Herstellung derartiger Brunnenfilter ohne Grenzflächen gewährt.


[Link zum Download Vortrag BBBT2012]


[Link zum Download Fachartikel bbr 05/2012]

| 2012 | 05 | 02 |


Neuartiger Brunnentyp mit Entwicklung natürlicher Kornfilter

Beitrag aus der Zeitschrift "wir aktuell" 02/2012 der KWL − Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Logo


Pünktlich zum 100jährigen Bestehen des 1912 in Betrieb genommenen Wasserwerkes Canitz der KWL − Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH wurde unter maßgeblicher Mitarbeit der GCI GmbH ein neuartiger Brunnentyp entwickelt und an drei Standorten erfolgreich errichtet und getestet. Zunächst wurde bei GCI das theoretische Rüstzeug für die Filterkonstruktion und Planung von Brunnen mit Entwicklung natürlicher Kornfilter und Stützkornzugabe in Sedimenten mit großer Ungleichkörnigkeit erarbeitet. Zur Herstellung des grenzflächenfreien Mischkornfilters, der harmonisch in die natürlichen geologischen Schichten übergeht, wurde gemeinsam mit den bauausführenden Firmen Blz Geotechnik Service GmbH, Nl. Torgau, und der Teftorec GmbH eine neuartige spezifische Werkzeugkombination entwickelt und eingesetzt. Dieses hocheffizienten Werkzeug verbindet die Leistungsstärken der Doppelkolbenkammer zur Intensiventnahme mit den Wirkungen der Druckwellenimpuls-Technik für die Filterentwicklung. Anlässlich der offiziellen 100-Jahrfeier am 27. April 2012 im Wasserwerk Canitz erhielt dieser Filterbrunnentyp von der Technischen Leitung des Unternehmens die Bezeichnung "Canitzer Brunnen". Die schrittweise Rekonstruktion der Heberbrunnenanlagen soll nun mit dieser Brunnenbauweise in Angriff genommen werden. In der Mitarbeiterzeitschrift der KWL "wir aktuell" wurde im Heft 2, 2012, bereits über das in sehr kurzer Zeit realisierte Entwicklungsvorhaben berichtet.


[Link zum Download]

Logo der bbr 02/2012

Mauder, Sven (KWL)

Neuartiger Brunnentyp mit Entwicklung natürlicher Kornfilter


"wir aktuell" 02/2012, S. 10

| 2012 | 03 | 27 |

Neue Veröffentlichung - bbr 02/2012

Planung und Bau eines Brunnens mit Hochleistungsentsandung

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Über die Anwendung neuer Erkenntnisse zur Brunnenfilterbemessung bei kleinen Ungleichkörnigkeiten der auszubauenden Sedimente sowie die Konsolidierung einer zweischaligen Hinterfüllung mit Filterkies und -sand und anschließende Hochleistungsentsandung mit der Doppelkolbenkammer und simultanem Impulseintrag mittels hypop (hydro power pulse) Technik berichten Dr. Peter Nillert (GCI), Manfred Gades von der Wasserwerk Gifhorn GmbH & Co. KG und Uwe Schmitz-Habben (Teftorec GmbH). Auf Grundlage einer sehr detaillierten Kornanalyse der mittels Aufschlussbohrung ausgehaltenen Sedimentschichten wird gezeigt, wie die Bemessung der Schüttkorngröße nach DVGW W 113 unter Beachtung zusätzlicher Kriterien zur Herstellung bestmöglicher Brunnenfilter erweitert werden kann.


[Link zum Download]

Logo



Logo der bbr 02/2012

Nillert, Peter
Gades, Manfred
Schmitz-Habben, Uwe


Planung und Bau eines Brunnens mit Hochleistungsentsandung


bbr 02/2012, S. 78-86

| 2011 | 06 | 20 |

3. TASK Symposium in Leipzig am 08./09.06.2011

Symposium zum Thema: "Zukunft Altlasten" - Strategien und Technologien Made in Germany

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Am 08. und 09. Juni 2011 wurde das 3. TASK Symposium in Leipzig veranstaltet. Das Symposium des Terra-, Aqua- und Sanierungskompetenzzentrums Leipzig bot internationalen Vertretern aus Wissenschaft und Praxis eine Plattform für die Diskussion von neuen Forschungsergebnissen im Bereich Altlasten.

Dipl.-Geoök. Jörg-Helge Hein stellte im Vortrag und mit einem Poster einen Rohrpasssivsammler (RPS) zur Beschaffenheitsüberwachung im Bypass von Brunnenförderströmen am Beispiel von Sprengstofftypischen Verbindungen (STV) vor. An dieser Neuentwicklung von GCI waren die Teftorec GmbH mit der Herstellung der RPS-Geräte und die Fa. DNHS bei der technischen Erprobung im Feldeinsatz beteiligt.

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Die Veranstaltung bot den Teilnehmern viele Gelegenheiten für persönliche Gespräche. Im Rahmen der Postersession erläutert Hr. Hein (v.l.) Teilnehmern der Veranstaltung das Messprinzip des Rohrpasssivsammlers.



| 2011 | 05 | 25 |

Neue Veröffentlichung - bbr 05/2011

Innovationen bei der Konstruktion und Entwicklung von Filterbrunnen

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Neue Erkenntnisse zur Filterbemessung und Technologie der Brunnenentwicklung sind Anlass für die Berliner Wasserbetriebe AöR, die Wirtschaftlichkeit dieser Innovationen bei Brunnenbau und Brunnenbetrieb zu prüfen. Dr. Peter Nillert (GCI) und Elke Wittstock (BWB) berichten über die Planungsphase und erste Ergebnisse bei der Herstellung von sechs Brunnen, von denen drei einfach und drei zweifach hinterschüttet und jeweils ein Brunnen konventionell und zwei unter Einbeziehung von Neuerungen errichtet worden sind. Im Fokus stehen Fragen der Schüttkornbemessung bei kleiner Ungleichkörnigkeit auszubauender Sedimente, die Schüttgutkonsolidierung beim Brunnenbau und die Hochleichstungsentsandung mittels Doppelkolbenkammer und simultanem Impulseintrag.


[Link zum Download]

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Nillert, Peter
Wittstock, Elke


Innovationen bei Konstruktion und Entwicklung von Filterbrunnen


bbr 05/2011, S. 42-49

| 2011 | 05 | 03 |

Neue Publikation - blue facts 2011


HIGH PERFORMANCE DE-SANDING for well development and regeneration in horizontally and vertically screened wells

Kurzfassung: Uwe Schmitz-Habben (Teftorec GmbH®) und Dr. Peter Nillert (GCI) berichten, wie Ergebnisse der angewandten Forschung zu Fragen der Aktivierung und Regenerierung von Filterbrunnen in wenigen Jahren in die Praxis überführt wurden. Auf Grundlage numerischer Simulation der Brunnenanströmung beim Einsatz von speziellen Kammern (SDKK®, DKSK®) zur Reinigung des Filterraumes (Kiesschüttung und Bohraureole) wurden neue Werkzeuge zur optimalen Transformation der Förderrate in erforderliche Filterströmungen in den zu reinigenden Porenräumen entwickelt, erprobt und zur Routine-Anwendung geführt. Um den Partikelstrom durch die Poren der Hinterfüllung von Filterrohren zu stimulieren, wurde in Zusammenarbeit mit der Uraca Pumpenfabrik GmbH & Co. KG eine neue Impulstechnologie (hypop®) entwickelt, erprobt und in praxistaugliche Technik überführt, die sowohl in Vertikal- als auch Horizontalbrunnen zum Einsatz kommt. Die technische Anwendung, der Arbeitsaufwand und das erreichbare Ergebnis können bei Kenntnis der Ausbau- und Zustandsparameter eines Brunnenfilters zuverlässig geplant werden.

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[Download: Originalbeitrag (Englisch, 1,4 MB)]   [Download: Deutsche Übersetzung (1,1 MB)]

| 2011 | 01 | 17 |

Aktuelle Probleme im Wasserhaushalt von Nordostdeutschland: Trends, Ursachen, Lösungen

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GCI mit Vortrag und Posterpräsentation - Tagungsband erschienen

Konferenz:
Aktuelle Probleme im Wasserhaushalt von Nordostdeutschland: Trends, Ursachen, Lösungen,
22. −23. April 2010, Potsdam

Veranstalter:

  • acatech − Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Potsdam
  • Helmholtz-Zentrum Potsdam − Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Potsdam

Die Konferenz fand im Rahmen des acatech-Projektes "Georessource Wasser - Herausforderung Globaler Wandel" in Potsdam statt. In mehreren Vorträgen und Postern (Programm) wurden u. a. die seit Jahrzehnten fallenden Grundwasserstände in weiten Landstrichen von Ostniedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eindrücklich demonstriert. Die Folgen der fallenden Grundwasserstände und projektierten Klimaveränderungen für den Landschaftswasserhaushalt, die vom Grundwasser abhängigen Ökosysteme, die Trinkwasserversorgung und die landwirtschaftliche Beregnungspraxis in Nordostdeutschland sind von den Vortragenden aus diversen Blickwinkeln beleuchtet worden. Dr. Dietmar Schäfer informierte mit seinem Vortrag "Modellgestützte Analysen des Wasserhaushaltes im Einzugsgebiet Potsdamer Wasserwerke und Ableitung von Bewirtschaftungsempfehlungen unter Berücksichtigung standortbezogener Klimaprospektionen" über die Methodik und deren Ergebnisse, welche das Potsdamer Wasserversorgungsunternehmen Energie und Wasser Potsdam GmbH zur Bearbeitung bei der GCI GmbH beauftragt hatte.

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Dr. D. Schäfer, Dr. B. Miles (beide GCI GmbH Königs Wusterhausen), K. Zühlke (Energie und Wasser Potsdam GmbH):
Modellgestützte Analysen des Wasserhaushaltes im Einzugsgebiet Potsdamer Wasserwerke und Ableitung von Bewirtschaftungsempfehlungen unter Berücksichtigung standortbezogener Klimaprospektionen

[Info] ⇒ Kurzfassung Vortrag öffnen.

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) versorgt die Landeshauptstadt Potsdam sowie Gemeinden und ZweckverbÄnde im Umland mit Trinkwasser. Fünf Grundwasserwerke liefern derzeit im Jahresdurchschnitt ca. 8,9 Mio. m3 Reinwasser. Für das Jahr 2030 wird auf Grund des erwarteten starken Bevölkerungszuwachses und der zunehmenden Wirtschaftskraft ein Anstieg des Wasserbedarfs auf ca. 11,3 Mio. m3 prognostiziert.

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Den sich hieraus ableitenden Anforderungen an die Versorgungssicherheit nach Menge und Beschaffenheit des bereitzustellenden Trinkwassers steht eine deutliche geogene und anthropogene Beeinflussung des den Brunnen zuströmenden Grundwassers gegenüber. Zur nachhaltigen Sicherung der Wasserversorgung ist daher nicht nur die Kenntnis der Ursachen dieser Beeinflussungen sondern auch eine Abschätzung der zu erwartenden Entwicklungen erforderlich. Die Beeinflussungen des Grundwassers erfordern eine Bewirtschaftung der Ressourcen, die ausgehend von den Erfahrungen der Vergangenheit sowohl die gegenwärtige Situation als auch die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen berücksichtigen muss.

Die EWP lässt für die einzelnen Wasserwerke seit Längerem Bewirtschaftungsuntersuchungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik durchführen. Die dreigliedrige Bearbeitung beginnt mit der Aufarbeitung, Strukturierung und Analyse aller relevanten Daten, woraus sich erste Kausalbeziehungen und Bewirtschaftungsempfehlungen ableiten lassen. Auf der Grundlage einer angemessenen Schematisierung der Daten werden dreidimensionale Grundwassermodelle aufgebaut und mit hohen Genauigkeitsanforderungen instationär kalibriert. Durch die Anwendung dieser Modelle lassen sich einerseits im Rahmen der Bewirtschaftungsuntersuchungen erarbeitete Thesen zu beobachteten Zusammenhängen überprüfen und andererseits können im Rahmen von Szenariountersuchungen Bewirtschaftungsstrategien unter Annahme beliebiger Zielstellungen und möglicher Restriktionen entwickelt werden.

Hier zu beachtende Rahmenbedingungen im Raum Potsdam sind vor allem beschaffenheitsseitig problematische Wässer, deren Anteil am geförderten Rohwasser es zu minimieren gilt. Eine gemeinsame Problematik der bisher untersuchten Wasserwerke Wildpark, Leipziger Straße und Rehbrücke ist der Zutritt von geogen-salinarem Tiefenwasser. Am WW Rehbrücke tritt diese Fragestellung etwas zurück gegenüber der Beeinflussung des Rohwassers durch DOC aus Uferfiltrat, Niedermooren und aufsteigenden Tiefenwässern. Die vorgestellten Untersuchungen zeigen methodische Ansätze und Ergebnisse bei der Entwicklung von angepassten Bewirtschaftungsstrategien. Dabei kamen auch dichtegekoppelte Transportmodelle zum Einsatz und es wurden Grundwassermodellierungen unter Verwendung von Ergebnissen regionaler Klimamodelle durchgeführt.


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| 2010 | 12 | 22 |

"60. Geburtstag Dr. Nillert"


Man muss die Feste feiern wie sie fallen...

auch wenn das "Festmarathon" Weihnachten vor der Tür stand und das Winterwetter uns widrige Straßenverhältnisse bescherte - war es ein rundum gelungenes 60. Geburtstagsfest, zu dem Dr. Peter Nillert am Nachmittag des 22.12.2010 in das Seehotel Zeuthen eingeladen hatte.
Die letzten Gäste knipsten 12 Stunden später das Licht aus - müde vom Plaudern und gesättigt von den kulinarischen Köstlichkeiten und gutem Wein.

Zu seinem Geburtstag hatte Peter Nillert Freunde, Studienkollegen, langjährige Wegbegleiter, die GCI-Mitarbeiter und die Verwandtschaft an acht großen runden Tischen vereint. Viele der Gäste waren auch langjährig in der hydrogeologischen Praxis tätig. Die Wiedersehensfreude und das Hallo waren groß. Es wurde viel erzählt und gefachsimpelt und vor allem viel gelacht. Die von unserem Mitarbeiter Michael Ziesche geschossenen Fotos illustrieren und erinnern an die fröhliche Runde.

Silvia Dinse, seit einem Jahr als junge zweite Geschäftsführerin der GCI bestellt, spannte in ihrer Laudatio einen bunt gefächerten Bogen über den beruflichen Werdegang von Dr. Nillert. Ihre in Reime gefassten Worte und an die Wand projizierten Fotos waren für die Gäste willkommener Anlass zum Schmunzeln und Lachen.
Herrn Zühlke (Energie und Wasser Potsdam) und Herrn Kaatz (Trinkwasserversorgung Magdeburg) danken wir an dieser Stelle nochmals für Ihre freundlichen Grußadressen, die sie an den Jubilar richteten. Beide berichteten über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Dr. Nillert und der GCI GmbH.

Gastgeber und "Urgesteine" der Hydrogeologie in angeregter Unterhaltung, v. l. Rita Schütt, Jürgen Matecki, Ulrich Langkutsch, Dr. Peter Nillert, Hans-Jürgen Tesch, Eberhard Schütt, Gunter Schwamm und Dr. Dietmar Schäfer

Gastgeber und "Urgesteine" der Hydrogeologie in angeregter Unterhaltung, v. l. Rita Schütt, Jürgen Matecki, Ulrich Langkutsch, Dr. Peter Nillert, Hans-Jürgen Tesch, Eberhard Schütt, Gunter Schwamm und Dr. Dietmar Schäfer


Freunde und ehemalige Studienkollegen beim Fachsimpeln:

v. l.  Karsten Zühlke, Matthias Günther, Reinhard und Karin Krüger

v. l. Karsten Zühlke, Matthias Günther, Reinhard und Karin Krüger

v. l.  Prof. Dr. Hans-Jörg Diersch,  Dr. Claus Nitsche,  Prof. Dr. Ulrich Beims,  Dipl.-Biol. Ute Michels

v. l. Prof. Dr. Hans-Jörg Diersch, Dr. Claus Nitsche, Prof. Dr. Ulrich Beims, Dipl.-Biol. Ute Michels

| 2010 | 11 | 19 |

Neue Software GEBAH zur genetischen Bewertung von Analysen der Hydrosphäre

Neue Software GEBAH zur genetischen Bewertung von Analysen der Hydrosphäre
Release im Oktober 2010


Seit Oktober 2010 können Nutzungslizenzen für die neu entwickelte Software GEBAH über die GCI GmbH vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) erworben werden. Die "GEnetische Bewertung von Analysen der Hydrosphäre" dient dem Erkennen und der Überwachung der Intensität und Ausbreitung von salinaren Stoffeinträgen in Grundwässer und oberirdische Gewässer.

GEBAH-Output

Die Methodik dieser Auswertung hydrogeochemischer Daten basiert auf von VALJASCHKO ermittelten geochemischen Gesetzmäßigkeiten bei der Eindunstung mariner Becken und wurde von RECHLIN um die Bestimmung der "Genetischen Grundverhältnisse" (GGV) erweitert. Die geochemischen Gewässertypen werden anschaulich in einem speziellen Diagramm visualisiert. Im Auftrag des LBGR implementierte GCI in enger Zusammenarbeit mit dem Urheber der Methodik, Dipl.-Geol. Berthold Rechlin, das bereits über viele Jahre mit Erfolg angewandte und präzisierte Beurteilungsverfahren in einer Software. Dieses Produkt wird auch künftig in Zusammenarbeit zwischen dem LBGR, B. Rechlin und GCI planmäßig gepflegt und weiter entwickelt.

[Link zu GEBAH...]

| 2010 | 10 | 21 |

Belastungsrelevante Parameter in Rohwasserproben von Wasserwerken im Land Brandenburg
- Zusammenfassung der Projektergebnisse seit 2003

GCI-Studie im Auftrag des LUGV Brandenburg ist 9/2010 im Druck erschienen


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Kartenausschnitt mit freundlicher Genehmigung der Wasserversorger Energie und Wasser Potsdam GmbH sowie Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havel-Land

In Zusammenarbeit mit dem Referat Wasserrahmenrichtlinie, Hydrologie, Gewässergüte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg erstellte GCI eine Studie zu belastungsrelevanten Parametern in Rohwasserproben von Wasserwerken im Land Brandenburg, die im September 2010 vom LUGV veröffentlich worden ist. Sie dokumentiert die Vorgehensweise der Recherche, Auswertung und Darstellung von Brunnen- und Vorfeldmessstellendaten, welche seit 2003 im Rahmen eines Wasserrahmenrichtlinieprojektes bei den 95 Wasserversorgungsunternehmen Brandenburgs erhoben wurden. Die Daten wurden auf Plausibilität geprüft und in einer Projektdatenbank auf Basis der Software GCI-GMS archiviert. Diese steht den Mitarbeitern im LUGV über einen zentralen Datei-Server zur Verfügung.

Deckblatt

Im November 2009 enthielt die Projektdatenbank 30.000 Brunnen- und Rohmischwasseranalysen zu 600 Wasserwerken und 11.500 Analysen zu 1.000 Grundwassermessstellen. Für 50 % der Brunnen und 73 % der Vorfeldmessstellen liegen mittlerweile die Ausbau- und geologischen Schichtinformationen vor. Die seit 2005 angewandte Methodik zur Auswertung und Darstellung von Analysen wird in der Studie anhand von Beispielen erläutert. Die Methodik basiert auf der Klassifizierung der Analysen unter Anwendung univariater Statistik und auf der Prüfung der statistischen Kennzahlen gegen Richtwerte. Die Richtwerte sind so gewählt, dass bei deren Überschreitung eine Beeinflussung der Grundwasserbeschaffenheit zu erkennen und anzunehmen ist. Die Richtwerte liegen in der Regel unter den Grenzwerten, wenige in Höhe der Grenzwerte der TrinkwV 2001. Die Methodik wurde bislang auf die sog. Leitparameter Ammonium, Nitrat, Chlorid, Sulfat, Kalium, Phosphat, Bor und PSM-Einzelstoffe angewandt, für die landesweit Rohwasseranalysen vorliegen. Da die Rohwasseranalysen der Wasserversorgungsunternehmen in der Studie nicht vollständig in allen Details dargelegt werden können, werden die Auswertungsergebnisse beispielhaft dokumentiert.

[Link zum Download...]

Titel: Belastungsrelevante Parameter in Rohwasserproben von Wasserwerken im Land Brandenburg

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV)
Seeburger Chaussee 2
OT Groß Glienicke
14476 Potsdam

Bestelladresse: infoline@lua.brandenburg.de

| 2010 | 05 | 28 |

2. Berlin-Brandenburger Brunnentage

Workshop im Seminaris Seehotel Potsdam (bei Google Maps)

Vom 31. Mai bis 01. Juni 2010 finden die 2. Berlin-Brandenburger Brunnentage in Potsdam statt. Der Workshop soll interessante Einblicke in die nachhaltige Gewinnung von Grundwasser und eine interdisziplinäre Plattform für fachliche Diskussionen in den Bereichen "Ressourcenmanagement" und "Bau, Regenerierung sowie Sanierung von Brunnen" bieten.

GCI ist in diesem Jahr mit zwei Vorträgen in den Bereichen "Brunnenbau" und "Brunnensanierung" vertreten:

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P. Nillert:

Planung der Sanierung von Steinzeugfilterbrunnen
mit Inline-Filtern



[Download ab dem 02.Juni verfügbar...]

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M. Ziesche:

Können Glaskugeln beim Brunnenbau
Filterkies einfach ersetzen?



[Download ab dem 02.Juni verfügbar...]

[Link zum Tagungsprogramm (extern, pigadi.de)...]

| 2010 | 05 | 13 |

Neue Software GCI-PetroKf

GCI-PetroKf -Release im Juli 2010

Am 01. Juli 2010 veröffentlicht GCI eine neu entwickelte Software zur Ermittlung des Durchlässigkeitsbeiwertes eines Lockergesteins auf Basis der petrographischen Bohrgutbeschreibung einer Sedimentschicht. Datengrundlage ist die Bohrgutansprache des Feldschichtenverzeichnisses basierend auf dem Symbolschlüssel Geologie (Grundlage für SEP). Praktisch angewendet und bewährt hat sich GCI-PetroKf bereits seit Mitte 2009 innerhalb der Grundwasser Consulting Ingenieurgesellschaft. Nun stellen wir Ihnen die Möglichkeiten von GCI-PetroKf kostengünstig zur Verfügung.

[Link zu GCI-PetroKf...]

| 2010 | 04 | 15 |

GCI mit zwei Präsentationen auf FH-DGG Tagung

"Grundwasser für die Zukunft" − Vom 12. − 16. Mai findet die Drei-Länderjahrestagung der Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (FH-DGG) an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen statt. Schwerpunktthemen sind unter anderem Kalibrierung, Unsicherheit und Prognosefähigkeit von Grundwassermodellen im Zuge von Klimaänderungen und den daran gekoppelten Veränderungen im System Boden-Grundwasser. Weitere Schwerpunkte werden im Bereich der integrierten Analyse und Modellierung von Land- und Wassernutzungsszenarien, der Oberflächengewässer/Grundwasser-Interaktionen und der geothermische Nutzung des Grundwassers gesetzt. Das detaillierte Tagungsprogramm steht hier zum Download bereit.

GCI ist in diesem Jahr mit zwei Posterpräsentationen in den Schwerpunkten "Modellierung " sowie "Hydrogeologische Erkundung " vertreten. Präsentiert werden folgende Themen:

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D. Schäfer, S. Dinse, P. Nillert:

Aufbau und Anwendung eines dreidimensionalen Grundwassermodells zur Qualifizierung des Grundwassermonitorings in einem hochdynamischen und langfristig veränderlichen Strömungsraum


[Info] ⇒ Kurzfassung Poster 1 öffnen.

Im ökologischen Großprojekt (öGP) Magdeburg-Rothensee werden in der Verantwortung der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) Sachsen-Anhalt umfangreiche Kontaminationen des Bodens und des Grundwassers in dem linkselbig liegenden Industriegebiet überwacht und saniert. Eine besondere Herausforderung an die Überwachung des Grundwassers besteht in der überdurchschnittlich hohen Dynamik der Grundwasserströmungsverhältnisse. Saisonal bedingte Wasserstandsänderungen der Elbe bis zu 6 m teilen sich dem Grundwasser über ein verzweigtes Netz von Kanälen und Hafenbecken mit unterschiedlichem Uferausbau mit. Daraus resultieren nicht nur regelmäßig ähnlich stark schwankende Grundwasserstände sondern in weiten Bereichen auch Änderungen der Grundwasserströmungsrichtungen von 180° − 360°, die vor allem die Auswertung des Beschaffenheitsmonitorings bei ausschließlicher Anwendung klassischer Verfahren an ihre Grenzen führen.
Im Auftrag der LAF hat GCI in einem ersten Schritt die Möglichkeiten und Grenzen des klassischen Monitorings am Standort in einem Monitoringkonzept zusammengefasst. In einem zweiten Schritt wurde zu einer anhand von Messwerten nicht zu leistenden quasikontinuierlichen deterministischen Beschreibung der Strömungsverhältnisse in Raum und Zeit ein dreidimensionales Grundwassermodell aufgebaut und über mehrere Jahre mit sehr hohen Genauigkeitsanforderungen instationär kalibriert. Mit diesem Modell war es möglich, die Historie der Strömungsverhältnisse in den vergangenen Jahrzehnten, die zur Ausbildung der beobachteten Kontaminationssituation geführt hat, in verschiedenen Skalenbereichen nachzuvollziehen.
Durch gemeinsame statistische Auswertungen von modellseitig quantifizierbaren Charakteristika der Grundwasserströmung und Beschaffenheitsbefunden des Monitorings konnten klein- und mittelskalige Zusammenhänge zwischen Strömungsdynamik und Kontaminationsausbildung bzw. deren Darstellung im Monitoring ermittelt werden. Unterstützt wurden diese Methoden durch instationäre Bahnlinienberechnungen sowie raum- und zeitkontinuierliche Fließrichtungsbetrachtungen.
Anhand größerskaliger Untersuchungen konnte der Einfluss der in den letzten Jahrzehnten stattgefundenen und sich weiter fortsetzenden wasserbaulichen Umgestaltung des Hafens über die Strömungsverhältnisse auf die Kontaminationsentwicklung nachvollzogen werden. Hierzu wurden längerfristige instationäre Bahnlinienberechnungen und Schadstofftransportmodellierungen durchgeführt. In Fortführung dieser epignostischen Untersuchungen wurden Prognosen zur zukünftigen Ausbreitung der Kontaminationen bei verschiedenen Ausbauszenarien des Hafens erstellt.
Durch die modellbasiert qualitativ und quantitativ beschriebenen Zusammenhänge zwischen Grundwasserströmung und Monitoringergebnissen sowie durch die Abschätzung der zukünftigen Beschaffenheitsentwicklung konnten wertvolle Hinweise zur Qualifizierung der praktischen Grundwasserüberwachung mit verstärkt prozessorientierter Ausrichtung gegeben werden. Bereits skizzierte Empfehlungen zur Anpassung des Monitorings an sich verändernde Rahmenbedingungen können durch die zukünftig mögliche Anwendung des Grundwassermodells im Rahmen der monitoringbegleitenden Modellierung weiter entwickelt werden.


[Link zum Download]

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S. Fuchs, P. Nillert:

Deterministische kf-Wert-Schätzung nach petrografischer Bohrgutansprache
− Theorie und praktische Anwendung


[Info] ⇒ Kurzfassung Poster 2 öffnen.

Zur Klärung der geologischen Verhältnisse von Grundwasserkörpern kommen häufig Erkundungsbohrungen als Aufschlussmaßnahmen zum Einsatz, wobei die Mehrzahl dieser Bohrungen ohne direkte Ermittlung hydraulischer Parameter durchgeführt wird. Durchlässigkeitsbeiwerte (kf-Werte) liegen regelmäßig nur für wenige Bohrungen und ausgewählte Schichten vor. Für die Parametrisierung von numerischen Modellen kann daher die Ermittlung von Durchlässigkeitsverteilungen aus geologischen Beschreibungen der erbohrten Gesteinsschichten von besonderer Bedeutung sein.

Bisher fanden in der hydrogeologischen Praxis diverse Richtwerttabellen verschiedener Herkunft für die Zuweisung von kf-Werten zu Sedimentschichten Anwendung, deren Ergebnisse häufig eher überschlägigen Charakter haben und durch die subjektiven Erfahrungen und Beurteilungen von Urheber und Anwender beeinflusst sind.

Zur Nutzung der in Bohrarchiven und elektronischen Datenbanken erfassten Informationen wurde ein Algorithmus zur deterministischen Schätzung des kf-Wertes auf Basis der, nach dem Symbolschlüssel Geologie des NLfB dokumentierten, petrographischen Bohrgutansprache entwickelt (FUCHS 2010, Zeitschrift Grundwasser, submitted).

Die Methode basiert auf der Ableitung der Korngrößenverteilung aus der petrographischen Beschreibung der beim Bohren gewonnenen Lockergesteinsproben. Für diese Korngrößenverteilung werden die beim Sieben oder Schlämmen verwendeten Auswerteverfahren zum Ansatz gebracht.

Gezeigt werden ein exemplarischer Vergleich der aus der petrographischen Bohrgutansprache erzeugten kf-Werte mit denjenigen, die aus den Siebanalysen der jeweiligen Proben bestimmt wurden. Die Praxistauglichkeit des Algorithmus wird auf Basis der Auswertung von mehreren Bohrungsdatenbanken (mit über 300.000 Schichtbeschreibungen) vorgeführt.


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| 2010 | 04 | 01 |

Neue Veröffentlichung - Grundwasser 03/2010

Deterministische kf-Wert Schätzung nach petrographischer Bohrgutansprache
(DOI: 10.1007/s00767-010-0143-8)

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Kurzfassung: Zur systematischen Nutzung von orts- und teufenbezogenen Bohrungsinformationen aus rolligen Lockergesteinen und deren Anwendung in geohydraulischen Berechnungen sowie zur Parametrisierung von Grundwassermodellen wurde ein deterministisches Verfahren zur Ableitung des kf -Wertes aus der petrographischen Bohrgutansprache nach dem "Symbolschlüssel Geologie" entwickelt und in zwei Phasen validiert. In Phase 1 wurde an 185 Datensätzen der systemimmanente Fehler bestimmt. Die praktische Anwendbarkeit des Algorithmus wurde in Phase 2 an zehn Bohrungsdatenbanken mit rund 1.300 Bohrungen bzw. rund 300.000 Schichtansprachen getestet. Der systemimmanente Fehler des Algorithmus infolge der Systematik des "Symbolschlüssels Geologie" ist hinreichend gering (Faktor 1,2) und deutlich kleiner als derjenige Fehler, welcher aus unterschiedlich qualifizierter Bohrgutansprache bzw. der subjektiven Beurteilung entsprechend dem gewählten Bohrverfahren sowie der Art der Gewinnung von Bohrgutproben resultiert (Faktor 3,2). Ergänzend werden für beliebige theoretische Kornverteilungen nach dem Verfahren von Beyer für identische Hauptkomponenten berechnete kf -Werte in Form eines Nomogramms vorgestellt.


[Link zur Publikationsdatenbank]

| 2010 | 01 | 28 |

Erweiterung der Geschäftsleitung

Silvia Dinse als zweite Geschäftsführerin der GCI GmbH ab 01/2010 berufen.

Sehr geehrte Geschäftspartner,

seit Ihrer Gründung im Jahr 1992 leistet die GCI GmbH Beratung und Planung mit großer Kontinuität und Verlässlichkeit in den Geschäftsbeziehungen. Die alleinige Verantwortung hierfür trug bisher der geschäftsführende Gesellschafter und Beratende Ingenieur Dr. Peter Nillert.

Um das erweiterte Leistungsspektrum mit der gewachsenen Team-Kapazität der Firma fachkompetent und kreativ zu gestalten und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sicherzustellen, wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2010 Frau Dipl.-Geogr./Hydrologin Silvia Dinse zur Geschäftsführerin bestellt. Sie steht Ihnen ab sofort neben Dr. Nillert als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Silvia Dinse ist seit 1995 in der GCI GmbH tätig und hat Aufgaben im Altlastenmonitoring von ökologischen Großprojekten, der grundwasserwirtschaftlichen Ressourcenplanung und -überwachung, der Beurteilung von schädlichen Spurenstoffen in Gewässern, der Applikation wasserwirtschaftlicher Datenbanken bis hin zur Planung und Bauleitung von Brunnen und Grundwassermessstellen federführend bearbeitet und geleitet.

Frau Dinse und Herr Dr. Nillert freuen sich, die angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen fortsetzen und auf Grundlage des entwickelten Leistungsportfolios mit dem Team der GCI GmbH vertiefen zu können.

Königs Wusterhausen, den 18. Januar 2010
die Gesellschafter der GCI GmbH

gez.gez.gez.gez.
Hartmut BäslerGabriele NillertDr. Peter NillertDr. Dietmar Schäfer
| 2010 | 01 | 16 |

Fachvortrag - Rohwasserbeschaffenheit der Brandenburger Wasserwerke

Tagung des MfUGV "Wasserversorgung im Land Brandenburg - Bilanz und Wandel in den Rahmenbedingungen"

Dinse, S. & P. Nillert (2009)

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Im Rahmen der Tagung "Wasserversorgung im Land Brandenburg - Bilanz und Wandel in den Rahmenbedingungen" referierte Silvia Dinse zum Thema: "Rohwasserbeschaffenheit der Brandenburger Wasserwerke". Ziel der Tagung war, einen Überblick über den Stand der Wasserversorgung im Land Brandenburg zu geben. Aktuelle Entwicklungen bei der deutschen und europäischen Gesetzgebung waren ebenso Gegenstand der Diskussion, wie die Auswirkungen demographischer und klimatischer Entwicklungen.

Gastgeber war das Ministerium für Ländliche Entwicklung Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.


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| 2010 | 01 | 10 |

Neue Veröffentlichung - bbr 01/2010

Doppelkolbenkammer vs. Manschettenkammer bei der Intensiventsandung (Teil 2)

Nillert, P. (GCI GmbH) u. E. Wittstock (BWB)

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Anhand von fünf Brunnen aus dem aktuellen Instandhaltungsplan der Berliner Wasserbetriebe (BWB), alle mit unterschiedlichen Alterungseigenschaften, sollte festgestellt werden, ob und in welchem Maße durch Einsatz der Doppelkolbenkammertechnik bessere Regeneriererfolge erreichbar sind als mit dem Manschettenkammer-Verfahren. Der vorliegende 2. Teil beschäftigt sich mit der Feststoffaustragsmessung, dem Abbruchkriterium, der Kammerförderrate, der Impulseintragsfrequenz, der Überschüttungshöhe, dem Aufwandsvergleich und Brunnenplanungsfehlern.


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| 2009 | 11 | 15 |

Neue Veröffentlichung - bbr 11/2009

Doppelkolbenkammer vs. Manschettenkammer bei der Intensiventsandung (Teil 1)

Nillert, P. (GCI GmbH) u. E. Wittstock (BWB)

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Anhand von fünf Brunnen aus dem aktuellen Instandhaltungsplan der Berliner Wasserbetriebe (BWB), alle mit unterschiedlichen Alterungseigenschaften, sollte festgestellt werden, ob und in welchem Maße durch Einsatz der Doppelkolbenkammertechnik bessere Regeneriererfolge erreichbar sind als mit dem Manschettenkammer-Verfahren. In Teil 1 werden Brunnen, Testbedingungen und Messergebnisse beschrieben.


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| 2009 | 11 | 08 |

GCI mit 2 Beiträgen auf den BASLER BRUNNENTAGEn vertreten

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Am 2. und 3. November 2009 fanden die ersten BASLER BRUNNENTAGE in der Schweiz statt. Veranstalter waren die Industriewerke Basel, die berlinwasser Holding, der Schweizerische Brunnenmeisterverband und die pigadi GmbH. Zuletzt waren weit mehr Teilnahmeanträge eingegangen als organisatorisch Plätze (68) am Tagungsort Wasserwerk Lange Erlen in Basel zur Verfügung gestellt werden konnten. Die interessanten Vorträge wurden durch die Demonstration einer Kamerabrunnenbefahrung in Echtzeit (pigadi GmbH) und die Vorstellung einer Symmetrischen Doppelkolbenkammer (SDKK®, Teftorec® GmbH) sowie eine Vorführung der Impulserzeugung mittels hydropuls®-Technik eindrucksvoll ergänzt. Neben den Schweizer Fachkollegen nahmen einige Teilnehmer aus Luxemburg und Deutschland teil. Dr. Peter Nillert war eingeladen zwei Fachvorträge beizusteuern:


Vortrag 1 Vortrag 2

(Abb. links): Anströmverhältnisse am Brunnen als Grundlage für eine effiziente Brunnenentwicklung
(Abb. rechts): Ingenieurdienstleistungen im Brunnenbau und Brunnenservice

Die Informationen über den Stand der Technik − hauptsächlich in Deutschland − und aktuelle Entwicklungstendenzen fanden sehr großes Interesse. Die angeregten Diskussionen und gewonnenen Eindrücke waren Anlass über die Fortführung eines solchen Workshops vielleicht in zwei Jahren nachzudenken.

| 2009 | 10 | 21 |

GCI vertreten auf "American Groundwater Trust" Workshop

Auszug

Auf Einladung der non-for-profit education organization AGWT und der KLEINFELDER INC. nahm Dr. Peter Nillert, Geschäftsführer der GCI GmbH, am 6. Oktober 2009 gemeinsam mit den deutschen Kollegen Uwe Schmitz-Habben und Andreas Wicklein am Workshop:

Water well performance: the economic basis for water well operation, rehabilitation and maintanance decisions

in Plainview, Long Island, NY, teil. …

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Uwe Schmitz-Habben (Teftorec® GmbH), Frank Mancini (Suffolk County Water Authority), Andreas Wicklein (pigadi GmbH) und Dr. Peter Nillert beim Besuch einer Brunnenbohrung auf Long Island.

Andreas Wicklein und Jim Bailey (Kleinfelder Inc.) bei der Besichtigung eines Kleinwasserwerkes, Long Island.

Blick vom Empire State Building auf die Skyline von New York


Sein mit großem Interesse verfolgter Vortrag über die theoretischen Grundlagen zum Thema "A NEW APPROACH TO DEVELOPEMENT OF WATER SUPPLY WELLS" wurde sehr anschaulich ergänzt durch die von Uwe Schmitz-Habben, Geschäftsführer der Teftorec® GmbH, erläuterten Praxisbeispiele.

Ein besonderes Highlight der Beiträge zum Workshop waren die von der pigadi GmbH und GCI entwickelten Filme zur Veranschaulichung der Brunnenanströmung bei Einsatz von Entsandungskammern, die Andreas Wicklein, Geschäftsführer der pigadi GmbH, im Rahmen der Vorstellung der Brunnenserviceaktivitäten bei den Berliner Wasserbetrieben erläuterte.


Anschließend fand ein von der Fa. Kleinfelder organisierter Erfahrungsaustausch mit den deutschen Teilnehmern zu Fragen der Grundwassergewinnung, zum Brunnenbau und zur Wasserversorgung mit Besichtigung von Baustellen und wasserwirtschaftlichen Anlagen statt. Besonders interessant war die Struktur der Suffolk County Water Authority (SCWA), die über den Betrieb von 500 Brunnen und mehr als 220 Kleinwasserwerken für die Wasserversorgung von Long Island (ca.3.0 Mio. Einwohner) verantwortlich sind. Mit Frank Mancini von der SCWA konnten mehrere in Arbeit befindliche Brunnenbohrungen und Ausbauvorhaben sowie ein typisches Kleinwasserwerk besichtigt werden.




Ein kurzer Lunch-Workshop zur Information über Leistungsangebote der Fa. Kleinfelder durch den "Well Service Director" Jim Bailey sowie Technologien und Erfahrungen bei Brunnenbau und -Rehabilitationsmaßnahmen in Deutschland durch Dr. Peter Nillert und Andreas Wicklein fand im US Army Corps of Engineers in Philadelphia, Pensylvania, statt. Die über eine Stunde geplante Präsentation fand so reges Interesse bei den anwesenden Fachleuten, dass die Diskussionen erst nach 2 ½ Stunden ihr Ende fanden.

Die Gäste aus Deutschland wurden von den amerikanischen Fachkollegen außerordentlich freundlich aufgenommen. Neben den interessanten Fachgesprächen und Besichtigungen technischer Anlagen sind der Blick auf die Stadt New York und die Fahrt nach Montauk, Long Island, zum letzten Geschäftstermin dieser Reise, sehr erfreuliche Erinnerungen

Abschließend wurden neben der schon langjährig bestehenden Kooperation der Firmen Kleinfelder Inc. und pigadi GmbH auf dem Gebiet des Brunnenservice mehrere konkrete Vorhaben künftiger Zusammenarbeit zwischen den Firmen Kleinfelder und GCI vereinbart.

Dr. Peter Nillert



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| 2009 | 08 | 19 |

Neue Veröffentlichung - bbr 07-08/2009

Regelmäßiger Anpassungsbedarf im DVGW-Regelwerk durch Fortschritte und Praxisentwicklungen im Brunnenbau
Flyer Geofora

Bau und Erhaltung von Brunnen - Der unreflektierte Bau eines "Brunnens nach Regelwerk" wird ohne die Beachtung der konkreten Wirkzusammenhänge scheitern müssen. Jeder Brunnen ist ein individuelles Bauwerk mit internen und externen Schnittstellen, die nur im Zusammenspiel der aufeinander abgestimmten Regelwerksteile sinnvoll umgesetzt werden können. In Wissenschaft und Praxis werden für den Brunnenbau bedeutende Erkenntnisse gewonnen, die eine regelmäßige Anpassung des Regelwerkes und der dort enthaltenen Beschreibung der Wirkzusammenhänge und Methoden erfordern. Der Beitrag beleuchtet dabei die Aspekte, die nach dem heutigen Kenntnisstand für die Leistung, Effizienz und Lebensdauer von Wassergewinnungsbrunnen von Bedeutung sind und in Zukunft von einer Anpassung in den Regelwerksteilen betroffen sind. Damit beabsichtigen die Autoren auch, die in der Planungs- und Ausschreibungspraxis heute häufig anzutreffende "pauschale" Anwendung des Regelwerks im Brunnenbau zugunsten einer integrierten Betrachtung und Hinterfragung aller Funktionszusammenhänge eines Brunnens zu überwinden.

[Link zum Download]

Flyer Geofora
| 2009 | 04 | 03 |

Fachvortrag -
Theoretische Ansätze zur Intensiventsandung und Filterkornauswahl

Geofora - WASSER BERLIN 2009


Im Rahmen der internationalen Fachmesse WASSER BERLIN 2009 fand vom 31.03. − 01.04.2009 die Geofora, ein Fachkongress für Bohrtechnik, Brunnenbau und Geothermie statt. Die Tagung sollte Technologien und Problemlösungen rund um Bohrtechnik, Brunnenbau und Geothermie präsentieren und zur Diskussion stellen. Dr. Nillert referierte zu theoretischen Ansätzen zur Intensiventsandung und Filterkornauswahl.




Die Kurzfassung des Vortrags steht zum [Download] bereit.

| 2008 | 12 |

Neue Veröffentlichung - GWF 12/2008

Auswirkungen der regionalen Klimaentwicklung auf die Wasserversorgung am Beispiel Wasserwerk Potsdam Leipziger Straße

Bedingt durch den Klimawandel kann es in den nächsten 50 Jahren zu einem Temperaturanstieg von bis zu 1,4 °K kommen. Das kann eine Minderung der Grundwasserneubildung um 40 % bewirken. Die Energie und Wasser Potsdam GmbH veranlasste die Erstellung komplexer Grundwassermodelle, um Untersuchungen zum Einfluss des Klimawandels auf die Grundwasserneubildung, den Grundwasserstand, die Uferfiltration und den Aufstieg von versalzenem Grundwasser aus tiefen Grundwasserleitern zu untersuchen. Zur Simulation des Wasserhaushaltes für die Periode 2004 bis 2055 wurden für das Einzugsgebiet des Wasserwerkes Potsdam Leipziger Straße spezielle Klimadaten verwendet, die vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung erstellt wurden. Das Ergebnis dieser Untersuchungen zeigt, dass der Klimawandel die Grundwasserneubildung, den Aufstieg versalzener Tiefenwässer und die chemische Qualität der Grundwasserressource bis zum Trinkwassergrenzwert für Chlorid beeinflussen kann. Die sichere und nachhaltige Trinkwasserversorgung erfordert ein spezielles Grundwassermonitoring nach Menge und Güte und die Beobachtung meteorologischer und klimatischer Daten. Die Durchführung eines nachhaltigen Wassermanagements und eines erweiterten Monitorings soll die Wasserversorgung auch für die nächsten 50 Jahre sicher stellen.

[Link zum Download]

| 2008 | 10 |

Neue Veröffentlichung - bbr 10/2008

Bemessung der Kammerförderrate bei der Intensiventsandung von Brunnenfiltern
Auszug

Die Brunnenfilterentsandung ist sowohl beim Neubau als auch bei der Regenerierung von hervorragender Bedeutung für die Leistung und Lebensdauer von Brunnen. Die zweckmäßige Förderrate von dazu eingesetzten Intensiventnahmekammern wird bisher nach praktischer Erfahrung gewählt. Hier wird eine fachlich begründete Methode zur Bemessung der erforderlichen Kammerförderrate für die Planung optimaler Reinigungsleistung abgeleitet und der tatsächlich erreichbare Erfolg anhand numerischer Simulationsergebnisse qualifiziert eingeschätzt.

[Link zum Download]

| 2008 | 09 |

Neue Software - GCI BIMO

Grundwasser-Bilanzierungsmodul veröffentlicht

GCI entwickelte eine Software zur Bilanzierung und Planung sowie kartographischen Visualisierung von Grundwasserentnahmen und unterirdischen Einzugsgebieten. Praktisch angewendet wird GCI BIMO bereits bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Prignitz (Brandenburg).

[Link zu GCI BIMO...]

| 2008 | 06 |

Neue Dokumentaion für Stromer V 1.5

Manual zum Download

Die Dokumentation für die Software GCI Stromer, Version 1.5 wurde überarbeitet und aktualisiert und steht zum Download bereit.

[Link zum Download]

| 2008 | 06 |

1. Potsdamer Brunnentage

Ehemals Blossiner Brunnentage vom 2. bis 3. Juni im Seminaris Hotel Potsdam
Auszug

Der ehemals als Blossiner Brunnentage bekannte Workshop fand vom 2.Juni bis zum 3.Juni erstmals in Potsdam statt. Der Workshop vermittelte bzw. erweiterte die grundlegenden Kenntnisse über einen bedarfsgerechten Service am Brunnen. Darüber hinaus wurden jüngste Ergebnisse aus praxisorientierter Forschung vorgestellt, sowie aktuelle Themen der Grundwasserbewirtschaftung beleuchtet. …

[Info] ⇒ Klicken Sie um die komplette Mitteilung zu lesen!

Zum Teilnehmerkreis zählten Personen aus Städten und Gemeinden, die für die kommunale Trinkwasserversorgung Förderbrunnen betreiben. Techniker und Ingenieure von Industrieunternehmen, die zur Trink- bzw. Brauchwasserversorgung Förderbrunnen nutzen. Techniker und Ingenieure staatlicher Einrichtungen, die zur Not- bzw. Brauchwasserversorgung Förderbrunnen benötigen. Verantwortliche Personen aus Verwaltung, Ministerien für Bewilligungs-, Genehmigungs- und Umweltfragen. Dr. Nillert referierte zum Thema Intensiventsandung mit der Doppelkolbenkammer in ein- und zweifach geschütteten Brunnen.

Der Vortrag von Dr. Nillert steht zum Download (~7,9 MB) zur Verfügung.

| 2008 | 06 |

Neue GCI-Homepage online

Umbau und Neustrukturierung des Online-Angebotes in Bearbeitung

Die Internetpräsenz der GCI GmbH wird neu strukturiert, umgebaut und erweitert. Zum leichteren Neustart in unser neues Online-Angebot erklären wir Ihnen folgend den Grundaufbau: …

[Info] ⇒ Klicken Sie um die komplette Mitteilung zu lesen!

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| 2008 | 05 |

Neue Veröffentlichung - energie | wasser-praxis 5/2008

Intensiventsandung von Brunnenfiltern mit der Doppelkolbenkammer ist der praxisbezogene Fortsetzungsbeitrag von NILLERT, BÄSLER, WICKLEIN und SCHMITZ-HABBEN in der DVGW-Fachzeitschrift Energie | Wasser-Praxis 5/2008.
Es werden die praktischen Erfahrungen und die Untersuchungsergebnisse mit der verbesserten Intensiventnahmetechnik ((SDKK) Symmetrische Doppelkolbenkammer)) dargestellt.

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| 2008 | 04 |

Neue Veröffentlichung - energie | wasser-praxis 4/2008

Auszug

Mit dem Beitrag Intensiventnahme bei der Brunnenentwicklung und -regenerierung starten NILLERT, BÄSLER und FUCHS eine Artikeldreiteiler in der DVGW-Fachzeitschrift Energie | Wasser-Praxis 4/2008.
Mit Hilfe numerischer Prozessmodellierung wurden Strömungsvorgänge bei der Intensiventnahme untersucht.

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| 2007 | 07 |

Neues Poster

Modellgestützte Abschätzungen zur Auswirkung des Klimawandels auf den Wasserhaushalt und die geogen-salinare Versalzung im Einzugsgebiet des Wasserwerks Potsdam

Das Wasserdargebot aus der Grundwasserneubildung wird sich in den kommenden 50 Jahren im Bundesland Brandenburg halbieren und die Grundwassernutzung zur Trinkwasserbereitstellung erheblich beeinträchtigen. Ursache dafür ist der als Folge des globalen Klimawandels vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschungen (PIK) für Brandenburg im Landesmaßstab prognostizierte Rückgang der Sickerwasserbildung um bis zu 50 %. Die GCI GmbH untersuchte im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) die konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwasserstände und die Verfügbarkeit von Grundwasser aus Neubildung und Uferfiltrat im Einzugsgebiet des Potsdamer Wasserwerks Leipziger Straße. …

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Verwendetes Modellsystem

Zusammenfassung
Durch Verknüpfung eines globalen Klimamodells mit auf den Maßstabsebenen eines Bundeslandes und eines Wasserwerkseinzugsgebietes eingesetzten Wasserhaushaltsmodellen wurden Wasserhaushaltsgrößen berechnet. Diese dienen als Grundlage dafür, im Einzugsgebietsmaßstab mit einem 3D-Grundwassermodell die Einflüsse des Klimawandels auf den Grundwasserhaushalt und den schon seit längerem bei der Wasserwerksbewirtschaftung zu berücksichtigenden Zutritt geogen-salinaren Tiefenwassers abzuschätzen. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen für verschiedene Klimaszenarien eindeutige Trends bezüglich langfristig fallender Grundwasserstände, sich verändernder Dargebotsanteile und steigender Chloridkonzentrationen im Rohwasser der Grundwasserfassungen.

1 Problemstellung
Das Wasserdargebot aus der Grundwasserneubildung wird sich in den kommenden 50 Jahren im Bundesland Brandenburg halbieren und die Grundwassernutzung zur Trinkwasserbereitstellung erheblich beeinträchtigen. Ursache dafür ist der als Folge des globalen Klimawandels vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschungen (PIK) für Brandenburg im Landesmaßstab prognostizierte Rückgang der Sickerwasserbildung um bis zu 50 %. Die GCI GmbH untersuchte im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) die konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwasserstände und die Verfügbarkeit von Grundwasser aus Neubildung und Uferfiltrat im Einzugsgebiet des Potsdamer Wasserwerks Leipziger Straße. Neben wasserhaushaltlichen Aspekten wurden dabei die Klimaauswirkungen auf den schon heute bei der Bewirtschaftung zu berücksichtigenden Zustrom geogen-salinaren Tiefenwassers von der Basis der Havelrinne zu den Wasserfassungen betrachtet.

Ansätze wasserhaushaltlicher Randbedingungen

2 Methodik
Die besondere Herausforderung an die vorgestellten Untersuchungen bestand in der Notwendigkeit, aus dem im globalen Maßstab ermittelten Temperaturanstieg über komplexe Beziehungen verknüpfte Entwicklungen der Grundwasserstände und der Versalzung im lokalen Maßstab von wenigen 10er km2 abzuleiten. In einem ersten Schritt leiteten Mitarbeitern der CEC Potsdam GmbH aus der mit dem globalen Klimamodell des Max-Planck-Instituts für Meteorologie Hamburg prognostizierten Temperaturentwicklung für die Berechnung des Wasserhaushaltes wesentliche Klimagrößen auf der Maßstabsebene des Bundeslandes Brandenburg ab. Im gleichen Skalenbereich wurden unter Verwendung des hydrologischen Modellsystems ArcEGMO® diverse Wasserhaushaltsgrößen berechnet. Die hierzu verwendete Methodik entspricht der für die Erstellung des PIK-Reports 83 (GERSTENGARBE et al. 2003) angewendeten, wobei dem gegenüber präzisierte Daten und Methoden Verwendung fanden. Die sich aus den beschriebenen Modellanwendungen ergebenden Größen Niederschlag und potenzielle Verdunstung waren die wesentlichen dynamischen Eingangsgrößen für das von uns auf Basis der Modellsoftware ArcSIWA® betriebene Bodenwasserhaushaltsmodell. Hiermit wurde auf der Maßstabsebene des Einzugsgebietes des Wasserwerkes hydrotopspezifisch die zeitliche Entwicklung der Grundwasserneubildung prognostiziert. Die zuvor mit ArcEGMO® berechnete Sickerwasserbildung wurde zur Verifizierung des Standortmodells (ArcSIWA®) herangezogen (Abbildung 1). Der Temperaturanstieg wurde auf Basis des Emissionsszenarios A1B aus heutiger Sicht moderat auf 1,4 K bis zum Jahre 2055 prognostiziert. Daraus ableitend wurden auf der Maßstabsebene des Bundeslandes u. a. ein trockenstes und ein wahrscheinliches wasserhaushaltliches Szenario ermittelt. Auf der Skalenebene der Einzugsgebietsmodellierung fand zusätzlich ein Bezugsszenario Berücksichtigung, das eine fiktive Fortschreibung der durchschnittlichen Verhältnisse um die Jahrtausendwende beschreibt. Die für die einzelnen Szenarien prognostizierten zeitlichen Entwicklungen der Grundwasserneubildung wurden in ein zuvor instationär kalibriertes 3D-Grundwassermodell (Modellsoftware FEFLOW®) als Randbedingungen für die Prognose der Veränderungen des Grundwasserhaushaltes und des Salzwasserzutritts zu den Brunnen eingegeben.

Dem Grundwasserzustrom über äußere Modellränder wurde der Trend auferlegt, der aus dem jeweiligen Szenario für die Grundwasserneubildung resultiert. Der Havelwasserstand und das Potenzial im prätertiären Salzwasserhorizont als weitere wesentliche Randbedingungen wurden bisher als zeitlich unveränderlich schematisiert (Abbildung 2).

3 Ergebnisse
Die Trendauswertungen der mit dem Grundwassermodell für die verschiedenen Szenarien berechneten Grundwasserstandsganglinien zeigen, dass die Grundwasserstände in Abhängigkeit von der Entfernung zum Vorfluter Havel um 0,2 m bis 2,5 m sinken werden ( Abbildung 3). Die Havel und die diese unterlagernde tiefe eiszeitliche Rinne wirken bezüglich der änderung der Grundwasserstände mindernd. Eine denkbare Annahme auch sinkender Havelwasserstände ließe ein weiteres Abfallen des Grundwasserspiegels erwarten. Die Grundwasserbilanzierung ergibt, dass die Rückläufigkeit des Dargebots aus Grundwasserneubildung und lateralem Zufluss nahezu umgekehrt proportional durch einen verringerten Abfluss in die Vorfluter kompensiert wird. Dabei verbreitern sich die Einzugsgebiete der Wasserfassungen nur geringfügig. Von den Brunnen wird dann vermehrt aus tieferen Grundwasserleitern stammendes Grundwasser gefördert, das anderenfalls über die Havelrinne in die Havel abströmt. Auch der Uferfiltratanteil nimmt nahezu umgekehrt proportional zum Rückgang des Dargebots zu. Dagegen steigt die Liegendspeisung aus dem Prätertiär an der Basis der Havelrinne nur deutlich unterproportional an. Der Einfluss des Klimawandels auf die Entwicklung der Chloridkonzentrationen im Rohwasser der Wasserfassungen kann im Ergebnis der dichtegekoppelt durchgeführten Modellrechnungen als eindeutiger Trend ausgewiesen werden. Danach ist in der bezüglich des Salzwasserzustroms exponiert gelegenen Fassung Werkgelände mit einem Anstieg der Chloridkonzentration um bis zu 150 % zu rechnen während im Gesamtrohwasser des Wasserwerks ein Anstieg um bis zu 95 % erwartet werden muss (Abbildung 4). Damit ist prinzipiell die Möglichkeit einer deutlichen überschreitung des Grenzwertes für Chlorid nach TrinkwV im Rohwasser der Fassung Werkgelände gegeben. Auch hier gilt, dass ggf. sinkende Havelwasserstände auf das Problem verschärfend wirken werden.

4 Danksagung
Die hier vorgestellten Untersuchungen wurden von der Energie und Wasser Potsdam GmbH beauftragt und finanziert. Wir danken insbesondere Herrn Dipl.-Hydr. Zühlke für seine wertvolle Unterstützung bei der Initiierung und Umsetzung des Projekts. Weiterhin danken wir Herrn Dr. Lahmer und seinen Mitarbeitern bei CEC und PIK für die sehr fruchtbare, zielorientierte und angenehme Zusammenarbeit.

Literatur
GERSTENGARBE, F.-W. et al (2003): PIK Report No. 83 − Studie zur klimatischen Entwicklung im Land Brandenburg bis 2055 und deren Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, die Forst- und Landwirtschaft sowie die Ableitung erster Perspektiven. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam

| 2007 | 05 |

GCI − Brunnen „know how” in den USA

Auf Einladung der großen nordamerikanischen Firma KLEINFELDER Inc., die den „2007 Groundwater Summit” der National Ground Water Association der USA in Albuquerque, New Mexico, organisierte, nahm der geschäftsführende Gesellschafter der GCI, Dr. Peter Nillert, Anfang Mai an diesem Kongress mit internationaler Beteiligung teil. Anlass waren die Ergebnisse von Modelluntersuchungen über die Effektivität und tatsächliche Wirkungsweise von Entsandungskammern zur Brunnenentwicklung und Brunnenregenerierung, die Dr. Nillert im September 2006 zu den „Blossiner Brunnentagen” der pigadi GmbH vorgestellt hatte …

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NGWA Vortrag

Die gemeinsam mit Hartmut Bäsler (GCI) durchgeführten Modellsimulationen waren das Ergebnis einer mit Andreas Wicklein, Geschäftsführer der pigadi GmbH, begonnenen konstruktiven Fachdiskussion und fanden bei den Tagungsteilnehmern sehr großes Interesse. Vielleicht deshalb, weil dargestellt wurde, dass einige Empfehlungen des fachlichen Regelwerkes zur Brunnenentsandung nicht die erwünschten Ergebnisse zur Folge haben können.

Kurz zusammengefasst geht es darum, dass die sog. „Intensiventsandungskammer” lediglich an ihren Enden eine akzeptable Reinigungswirkung erzielt und im mittleren Kammerbereich nahezu wirkungslos ist. Die Entfernung von Schluff/-Feinsand und Verschmutzungen aus den Poren gelingt an den Kammerenden im Ringraum der Filterkiesschüttung sehr gut, im angrenzenden Grundwasserleiter jedoch äußerst mangelhaft, es sei denn, die Förderleistung der Kammer wird ungewöhnlich stark erhöht. Um eine qualitativ gute Brunnenentwicklung oder −regenerierung zu erzielen, sind die ermittelten Wirkmechanismen bei der technologischen Anwendung der Kammer zu beachten.

NGWA Diagramm geschwindigkeitsverteilung  NGWA Technologie

Für den Tagungsteilnehmer Jim Baley, Well Services Director der KLEINFELDER Inc., waren diese Informationen so bemerkenswert, dass er Dr. Nillert zur Präsentation seines Vortrages auf dem NGWA-Kongress einlud.Gemeinsam mit Andreas Wicklein, Uwe Schmitz-Habben von der LINEG (Linksrheinische Entwässerungsgenossenschaft) aus Deutschland und Raeto Conrad, Consulent und ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der CSD GmbH (im Ruhestand) aus der Schweiz reiste Peter Nillert am 30. April nach Albuquerque zu dem von 444 Teilnehmern besuchten Kongress. Sein Vortrag fand nicht nur bei den amerikanischen Fachkollegen reges Interesse, sondern ganz besonders auch bei den Kollegen der aus den Niederlanden angereisten Delegation. Im Anschluss an den NGWA − Kongress hatte die KLEINFELDER Inc. − ähnlich den „Blossiner/-Bamberger Brunnentagen” der pigadi GmbH − für den 7./8. Mai noch den „2007 International Workshop on „WELL SYSTEM OPERATIONS & MAINTENANCE” an der Picadilly State University in Fresno, California, organisiert. Auch dort fand der Fachvortrag große Resonanz und rege Nachfragen zu Details in Diskussionen zwischen den Vortragsblöcken.

NGWA Vortrag  NGWA Reisegruppe

Die Freundlichkeit der amerikanischen Gastgeber, die vielen anregenden Fachgespräche, insbesondere auch im Reiseteam, und die bei der Autofahrt von Albuquerque nach Fresno mit den Stationen Grand Canyon, Hoover Dam, Las Vegas, Yosemite National Park gewonnenen Eindrücke lassen die europäischen Teilnehmer auf eine großartige unvergessliche Reise zurückblicken. Für Dr. Nillert ist es besonders erfreulich, gerade mit einem Brunnenthema Interesse bei Fachkollegen zu finden. Stammt er doch aus einer Brunnenbauerfamilie. Schon Vater Albert Nillert und Großvater Fritz Nillert pflegten das Brunnenbauhandwerk. Er selbst promovierte 1976 an der Technischen Universität Dresden mit einer Arbeit zur Simulation von Brunnen in Grundwassermodellen.

NGWA Wolken  NGWA Diskussionsrunde

Mag sein, dass sich für Ihn nun ein Kreis schließt, wie das Bild mit dem Regenbogen andeutet, in dessen Zentrum sich der Schatten des Flugzeuges zeigt (seltener Schnappschuss!), in dem das deutschsprachige Reiseteam zurück geflogen ist. Bei GCI wird auf jeden Fall an dem Thema weiter gearbeitet. Es gibt noch einige Probleme zu lösen, um optimal leistungsfähige Werkzeuge für die Brunnenentsandung und −regenerierung bauen und anwenden zu können. Vielleicht gibt es in einem Jahr in Memphis, Tennessee, etwas Neues zu berichten.

Gesendet:Donnerstag, 10. Mai 2007 22:24
An: mail@gci-kw.de
Betreff: 2007 Ground Water Summit Participation

Dear Peter Nillert

On behalf of NGWA and the Professional Development staff, we want to thank you for your participation and involvement in the 2007 Ground Water Summit. The 2007 Summit had 444 attendees. We received positive feedback on all levels. Your presentation and input contributed to the success of this year ’s program. Again, thank you and we wish you the best on all your future endeavors. See you next year in Memphis Tennessee 

For information about the 2008 Ground Water Summit, go to the NGWA Web site: http://www.ngwa.org/e/conf/0803305095.cfm

Dawn A. Reeves/Submissions Coordinator
National Ground Water Association
601 Dempsey Road
Westerville,Ohio 43081

| 2007 | 05 |

Firmensitzänderung

Im Januar 2007 verlegte die GCI GmbH ihren Firmensitz von Bestensee nach Königs Wusterhausen, wo seit vielen Jahren die Mehrzahl der Mitarbeiter des Ingenieurbüros ihren festen Arbeitsplatz im Büro der Firma hat. …

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Neuer Firmensitz

Nachdem die notarielle Beurkundung beim Amtsgericht in Potsdam nun eingetragen worden ist, vereinfacht sich für unsere Geschäftspartner die Handhabung der Geschäftsadressen im Schriftverkehr. Ab sofort sind Sitz der Firma, Büro-, Post- und Rechnungsadresse einheitlich:

GCI GmbH
Bahnhofstraße 19
15711 Königs Wusterhausen


GCI belegt in dem Gebäude, dass in weniger als 5 Minuten Fußweg vom Bahnhof der Berliner S-Bahn und der Deutschen Bahn zu erreichen ist, drei Geschossebenen. Das Büro ist von der Autobahn A13 über die Anschlussstellen Mittenwalde oder Ragow und von der A10 über die AS Königs Wusterhausen oder Niederlehme auf kurzem Wege erreichbar (Anfahrtsbeschreibung).
Parkmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe in der Stadt Königs Wusterhausen und beschränkt auch auf dem Hof des Firmensitzes vorhanden.

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