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NILLERT, P. - GWF | Wasser-Abwasser 12/2012, S. 1318-1327.
Brunnen mit stabilen Filtern im Lockergestein

Projekt:

Wasserrechtsverfahren der MVV Energie AG für ein Biomassekraftwerk in Königs Wusterhausen

Zeitraum:

Auftraggeber:

Auftragsvolumen:

Kategorie:

Schlagworte:

2000 - 2002

MVV Energie AG, Mannheim

134.000 €

Grundwassererkundung und -erschließung, Grundwassermonitoring und Grundwasserbewirtschaftung

Keine Keywords

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1,5 MB


Kurzbeschreibung:

Die MVV Energie AG benötigt für ein Biomassekraftwerk im Nordhafen Königs Wusterhausen zur Kühlung am Standort zu gewinnendes Grundwasser. GCI erstellte in Zusammenarbeit mit dem Büro AHNER/BREHM das Gutachten für die Beantragung des erforderlichen Wasserrechts. Aus folgenden Gründen stellte sich die Ausgangssituation als kompliziert dar:

  • Standort des Biomassekraftwerkes am äußeren Rand der Trinkwasserschutzzone II des Wasserwerkes Königs Wusterhausen, direkt neben einem Zementwerk mit Eigenwasserversorgung aus dem Grundwasser,
  • Standort unmittelbar an einem Verbundflächen-Biotop (Nasswiesen, Niedermoor), bestehend aus über 50 vom Grundwasser abhängigen ausgewiesenen Einzelstandorten,
  • Komplizierte geohydraulische Bedingungen durch angrenzenden Nottekanal mit Spundwand als seitliche Begrenzung sowie am Standort und im Biotopflächengebiet teils tiefreichende organogene Torf- und Muddeablagerungen über pleistozänen Sanden.

Die Machbarkeit der Grundwasserentnahme bei Einhaltung akzeptabler ökologischer Bedingungen für die Biotopflächen wurde mittels Simulation der Betriebsbedingungen in einem 3D-Grundwassermodell nachgewiesen. Zur Kalibrierung und Verifizierung des Modells wurden Versickerungstests in den Moorflächen und ein Dauerpumpversuch über 3 Wochen mit über 30 Messstellen, die mit automatischen Messeinrichtungen ausgerüstet wurden, durchgeführt. Das Wasserrecht wurde auf Grundlage des von GCI einschließlich eines Monitoringkonzepts für Inbetriebnahme und fortdauernden Betrieb vorgelegten Fachgutachtens innerhalb kurzer Frist durch die Untere Wasserbehörde im Einvernehmen mit der Unteren Naturschutzbehörde erteilt.



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