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NILLERT, P. - GWF | Wasser-Abwasser 12/2012, S. 1318-1327.
Brunnen mit stabilen Filtern im Lockergestein

Projekt:

Planung und Errichtung der LHKW-Grundwassersanierung Progresswerk Zeesen

Zeitraum:

Auftraggeber:

Auftragsvolumen:

Kategorie:

Schlagworte:

1996 - 1998

DeTeImmobilien Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH

70.000 €

Altlastenerkundung Boden und Grundwasser, Sanierungsplanung

LHKW-Schaden, Sanierung, Progresswerk Zeesen, Grundwassermodellierung

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Kurzbeschreibung:

Auf dem Gelände der ehemaligen Reichspostschule in 15711 Zeesen wurde bis 1994 von den sowjetischen Streitkräften unter dem Namen "Progress" ein Reparaturwerk für schwere LKW betrieben. 1994/95 durchgeführte Untersuchungen wiesen erhebliche Kontaminationen des Grundwassers mit bis zu 10 mg/l LCKW ausgehend von mehreren Schadensherden auf einer Gesamtfläche von rund 30 ha nach. Der bis zu 25 m mächtige unbedeckte pleistozäne Grundwasserleiter befindet sich im Einzugsgebiet des ca. 2,5 km entfernten Wasserwerkes (WW) Königs Wusterhausen. Die behördlich angeordnete hydraulische Sicherung des Grundwasserabstroms von der Liegenschaft und eine Sanierung der Grundwasserkontaminationen wurde von GCI GmbH im Auftrag des Grundstückseigentümers, der DeTeImmobilien und Service GmbH, in folgenden Arbeiten realisiert:

  1. Erstellung eines 3D-Grundwasserströmungs- und Transportmodells als Detailmodell innerhalb des bei GCI vorgehaltenen Regionalmodells für das WW Königs Wusterhausen.
  2. Variantenuntersuchungen zum hydraulischen Sicherungs- und Sanierungskonzept; Zielstellung: Optimierung der Brunnenstandorte und des Betriebsregimes.
  3. Erarbeitung der Unterlagen zur Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung.
  4. Einholen der erforderlichen Genehmigungen (wasserrechtliche Erlaubnis, Baugenehmigung, An-zeigeverfahren nach BImSchV).
  5. Erarbeitung LV, Durchführung der Aus- schreibung, Mitwirkung bei der Vergabe.
  6. Erstellung eines behördlich abgestimmten Überwachungskonzeptes.
  7. Fachliche Bauleitung bei der Installation der Sanierungsanlagen, bestehend aus:
    1. 13 Sanierungs- und 12 Infiltrationsbrunnen,
    2. 9 zusätzlichen mehrfach ausgebauten Grundwassermessstellen,
    3. zweistufiger Strippanlage mit vorgeschalteter Enteisenung ( 45 m³/h),
    4. Abluftreinigung mittels Aktivkohle,
    5. rd. 3,1 km Rohrleitungen.

Besonderheit:
Ein während der Errichtung der Infiltrationsbrunnen neu entdeckter Schadens-herd wurde operativ in das Sanierungskonzept einbezogen.



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